Tagesgeld und Festgeld
Geschrieben 8. Dezember 2008 – 14:55 von Dirk Löbe in: Tagesgeld
Tages- und Festgelder sind Formen der Geldanlage für den Privatanleger, der seine Finanzen kurz- oder mittelfristig (zwischen einem Monat und drei Jahren) gewinnbringend anlegen möchte. Dabei soll eine möglichst hohe Rendite bei minimalem Risiko erzielt werden. Gleichzeitig haben viele Anleger den Wunsch, bei Bedarf kurzfristig über ihr Geld verfügen zu können. Diese Ziele erfüllen Tages- und Festgelder optimal.
Beim Tagesgeld kann der Sparer jederzeitig über seine Einlagen in voller Höhe verfügen. Im Unterschied zum Sparbuch braucht er den Betrag nicht zu kündigen und erhält trotzdem attraktive Zinsen. Die Zinssätze werden von den Banken in regelmäßigen Abständen neu festgelegt. Da viele Banken derzeit frisches Geld benötigen, locken sie vor allem neue Kunden mit fantastische Zinsen. Die Banken geben diesen Zinssatz oft jedoch nur bis zu einem festgesetzten Höchstbetrag ( 100 000 Euro und mehr) und das auch nur für eine bestimmte Zeit.
Hier heißt es, das Kleingedruckte ganz genau zu vergleichen. Rendite-Rechner im Internet helfen, die auf die individuellen Anlageziele optimal zugeschnittene Bank zu finden. Beim Tagesgeld sind gibt es heute Konten, die alljährlich zwischen vier und sechs Prozent Rendite erwirtschaften, trotzdem kann der Sparer jederzeit über das Geld verfügen. Einige Banken schreiben den Zins monatlich gut, so dass sich der Zinseszins- Effekt positiv auf dem Konto bemerkbar macht.
Während bei den Tagesgeldern oft nur Neukunden in den Genuss von Spitzen- Zinsen kommen, bieten die Festgelder allen Sparern die Möglichkeit, mit guten Renditen ordentlich Kasse zu machen. Auch hier sind teilweise Zinsen bis sechs Prozent drin, allerdings liegt das Geld fest, der Sparer kann über den Anlagezeitraum nicht über das Geld verfügen. Die Höhe der Zinsen richtet sich nach dem Anlagebetrag und nach der Länge der Laufzeit. Kunde und Bank vereinbaren den Zinssatz, der bleibt über die gesamte Zeit konstant. Am Ende des Anlagezeitraumes werden die Zinsen gutgeschrieben und der Sparer kann wieder über sein Geld verfügen. Sollte der Anleger vor Ablauf der Zinsbindung sein Geld benötigen, ist das auch möglich, allerdings verliert er dann den attraktiven Zinssatz.
Tages- und Festgeldanlagen sind vor allem für die Anleger sinnvoll, die einen größeren Geldbetrag für eine begrenzte Zeit „parken“ wollen. Das Geld für das neue Auto ist angespart, der Kauf aber erst in einem halben Jahr geplant, in diesen sechs Monaten kann das Kapital am Geldmarkt Rendite bringen. Viele Banken akzeptieren schon Anlagen ab wenigen einhundert Euro über eine nur einige Monate.
Bei den führenden deutschen Banken und auch bei vielen ausländischen Banken, die am deutschen Markt agieren sind die Anlagen der privaten Geldanleger sicher. Alle diese Banken sind Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e .V. Dieser Fond garantiert auch bei der Pleite einer Bank die Sicherheit und Rückzahlung der Einlagen an den Kunden.
Natürlich gilt, wie immer wenn es um das gute Ersparte geht: In Ruhe die Angebote vergleichen. Eine Möglichkeit dazu wäre folgende Seite: Tagesgeld Vergleich bei Tagesgeldkonto.net










